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Lintec: Operativ wieder profitabel
EBITDA von 0,9 Millionen Euro
Im dritten Quartal dieses Jahres hat die Lintec IT AG im Konzern
wieder operativ profitabel gearbeitet. Bei einem planmäßig
reduzierten Quartalsumsatz von 38,8 Millionen Euro (Vorquartal: 49,8
Millionen Euro) erwirtschaftete der Konzern ein EBITDA von 0,9
Millionen Euro, ein Indiz für die Wirksamkeit der laufenden
Restrukturierungsanstrengungen. Im Vorquartal war das EBITDA ohne
Sondereinflüsse noch mit -0,4 Millionen Euro negativ.
Im vierten Quartal 2002 will der Lintec-Konzern - nach aktuellen
Hochrechnungen - diese positive Tendenz noch verstärken und ein
voraussichtlich deutlich verbessertes operatives Ergebnis erzielen.
In Summe der ersten drei Quartale 2002 konnte der operative Verlust
bei einem Umsatz von 158,3 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum 268,2
Millionen Euro) damit auf -4,9 Millionen Euro (-0,1 Millionen Euro)
reduziert werden.
Die kurzfristigen Verbindlichkeiten gingen mit dem Stichtag
30.9.2002 gegenüber dem Vorquartal von 58 Millionen Euro auf 53,5
Millionen Euro zurück; zum Jahresabschluss 2001 war Lintec noch mit
87,8 Millionen Euro kurzfristig verschuldet gewesen. Die kurz- und
langfristigen Bankverbindlichkeiten sanken um 1,8 Millionen Euro und
damit schneller als die liquiden Mittel, die per Bilanzstichtag um
800.000 Euro auf 5,3 Millionen Euro zurückgingen.
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Im
Berichtszeitraum wurden weitere nicht cashwirksame Abschreibungen
vorgenommen. So hat sich der Vorstand entschlossen, aus Gründen
kaufmännischer Vorsicht die Geschäfts- und Firmenwerte der
Tochtergesellschaften Batavia und rfi vollständig abzuschreiben,
obwohl beide Gesellschaften weiterhin operativ tätig sind. Dies
verschlechtert ebenso die Abschreibung von im Jahr 2000 aktivierten
Entwicklungsleistungen in Höhe von knapp 1 Millionen Euro, das
Betriebsergebnis um 2,6 Millionen Euro. Das führt zu einem
Betriebsergebnis (EBIT) nach drei Quartalen in Höhe von -13,9
(-2,7) Millionen Euro.
Auf Grund der vom Vorstand für 2003 erwarteten Änderungen in der
Steuergesetzgebung wurden darüber hinaus zum Stichtag vorsorglich
aktive latente Steuern in Höhe von 3,0 Millionen Euro aufgelöst.
Alle genannten Abschreibungen belasten das Konzernergebnis nach IAS
stärker als bislang erwartet. Die aktuelle Lintec-Planung für das
laufende Geschäftsjahr wird daher bei EBIT und IAS-Ergebnis nicht
erreicht werden können. Bereinigt um die genannten Effekte
bekräftigt der Vorstand allerdings die veröffentlichten Planungen
und erwartet für das Geschäftsjahr 2003 wie kommuniziert den
Break-Even beim operativen und Konzernergebnis.
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| Quelle:
Golem.de News 22.11.2002 |
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